Am 25. Februar 2010 läuft die PlanetSolar, das mit einer Länge von 30 Metern und einer Breite von 16 Metern größte Solarboot der Welt vom Stapel. Es wurde in der Schiffswerft Knieriem Yachtbau, in Kiel (Deutschland) gebaut. Sobald es die meteorologischen Bedingungen erlauben, wird der mit mehr als 500 Quadratmetern Solarmodulen bestückte Katamaran zur weltweiten Jungfernfahrt auslaufen. Dabei wird er, unter realen Bedingungen, ersten Tests unterzogen.
Der Trimaran hat während seiner Weltreise die Skipper Raphaël Domjan und Gérard d’Aboville an Bord und kann, bei seinen Promotionstouren, während der Anlegeetappen, bis zu fünfzig Personen an Bord nehmen. Die Weltumrundung ist mit einer für Solarbooten beträchtlichen durchschnittlichen Höchstgeschwindigkeit von 8 Knoten geplant.
Eine optimalen Energieverwaltung soll zum Nachdenken anregen
Die Ingenieure der PlanetSolar bestimmten die ideale Form und Größe des Bootes und waren außerdem mit der optimalen Auswahl und Entwicklung des Antriebs, der Leistung der Solarmodule, der Energiespeicherung und den Materialien beschäftigt. Weitere Studien bezüglich Hydro- und Aerodynamik des Schiffes folgten. Wenn auf der Fahrt mehr Energie genutzt wird als die Sonne liefert, geben Batterien die nötige Antriebskraft. Sind auch diese Reserven verbraucht, kommt das Boot zum Stillstand. Damit ist eine optimale Energieverwaltung für die PlanetSolar unabdinglich. Mit dieser direkten Aussage: „Keine Sonne, keine Energie“, wollen die Projektplaner der Gesellschaft die Botschaft vermitteln, dass wenn die zur Verfügung stehenden Ressourcen verschwendet werden, keine Energie mehr zur Verfügung steht. Mehr




